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13. Jänner 2018 - Tanzabend unser Showdance-Mädels im Volkshaus Harbach
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Die ASKÖ – Linz / Steg ist einer der ältesten und größten Linzer Sportvereine. Am 5. April 1922 treffen sich die Gründungsväter der ASKÖ – Linz / Steg im Steger Gasthaus Höller (vielen bekannt unter dem späteren Namen „Robl“). Um Geld für Turngeräte zu sammeln, veranstalteten sie am 6. August 1922 im Gasthaus „Zur Gondelfahrt“ ein Gründungsfest. Der Erlös reichte gerade aus, um ein Spannreck und einen Barren zu kaufen.

Unsere Sportanlage im Jahr 1972:

5. April 1922

Gründung des ATSV Steg - St. Magdalena

18. April 1929

Eröffnung der ersten Turnhalle

6. Jänner 1933

Die Turnhalle wird von politischen Gegner in Brand gesteckt.

10. September 1933

Die neu aufgebaute Turnhalle wird eröffnet.

12. Februar 1934

Der ATSV Steg - St. Magdalena wird aufgelöst, das Eigentum beschlagnahmt, Funktionäre werden eingesperrt.

Herbst 1945

Neugründung des Vereins als Abteilung Steg des ATSV Linz

1. Mai 1953

Eröffnung der durch den Krieg völlig zerstörten Sportanlage

11. Juli 1954

Hochwasser zerstört den Sportplatz und verwüstet die Turnhalle

30. Juni 1972

Eröffnung der neuen Sportanlage in der Dornacherstraße

14. November 1975

Auflösung der Abteilung Steg des ATSV Linz und Gründung der ASKÖ Linz/Steg

1985

Vergrößerung des Turnsaales

1992

Bau von 2 Tennisplätzen

1995

Tennis - Garderobenzubau

1997

Garderobensanierung Altbau und Errichtung von 3 Stockbahnen

1999

Errichtung von 2 Beachvolleyballplätzen

2001 - 2003

Sportheimerweiterung

Bauchronik Sportheimerweiterung 2001 - 2003

Die zur Verfügung stehende Turnsaalkapazität (1 vereinseigener Saal und einzelne Stunden in 6 verschiedenen Schulturnsälen) reichte in den letzten Jahren aufgrund des intensiven Wohnbaues und der hohen Sportbegeisterung in unserem Stadtteil bei weitem nicht mehr aus. In einigen Sportstunden war der Andrang so groß (teilweise bis zu 100 Personen je Stunde), dass wir bereits Reservierungsmarken vergeben mussten. Im Zusammenhang mit der notwendigen Fassaden- und Dachsanierung wurde schließlich die Idee geboren, aufzustocken. 1998 wurde eine Machbarkeitsstudie und eine Kostenschätzung erstellt und um Subventionen bei Stadt und Land angesucht. Nach mehreren Begehungen und Besprechungen hat uns schließlich die für den Sport zuständige Stadträtin, Frau Dr. Christiane Dolezal, zugesagt, das Projekt finanziell zu unterstützen. Auch von Landesseite erfolgte unmittelbar darauf die Unterstützungszusage.

Nach einer kurzen intensiven Planungsphase begannen im Herbst 2001 mit 3 großen Arbeitseinsätzen die Bauarbeiten. Nachdem der Dachboden entrümpelt war, galt es die vorhandene Wärmedämmung auf den weiterhin bestehend bleibenden Turnsaaldachboden zu übersiedeln. Anschließend wurde das Dach über dem Garderobentrakt und dem Büffet entfernt und der Dachstuhl abgebrochen. 30 fleißige Helfer erbrachten in dieser intensiven Phase bereits unentgeltliche Arbeitsleistungen im Ausmaß von ca. 500 Arbeitsstunden. Innerhalb von nur 3 Monaten wurde von der Firma Roithner der Rohbau errichtet, von der Firma Weixelbaumer der Dachstuhl montiert und schließlich von der Firma Lindlbauer und Schuler die Dachdeckung hergestellt. Der erste Abschnitt war geschafft, der Winter konnte kommen.

An den ersten wärmeren Tagen im Jänner 2002 fanden die nächsten Arbeitseinsätze statt. Die gesamten Stemmarbeiten sowie die komplette Elektroinstallation wurden wieder mit ehrenamtlichen Helfern durchgeführt.

Thomas - einer unserer jüngsten Baupoliere

Nun ging es Schlag auf Schlag. Im Feber wurden von der Fa. Toplitsch die Fenster geliefert und von der Fa. Leitner die Sanitärrohinstallationen fertiggestellt. Im März wurde in wenigen Arbeitstagen von der Baufirma das Stiegenhaus in Betonfertigteilen hergestellt und der Innenputz angebracht. Im April wurde der Estrich gemacht. Im Mai und Juni wurden die Fliesen verlegt und der Sportboden hergestellt sowie die Komplettierungsarbeiten bei Sanitär, Heizung und Elektro durchgeführt. Nach zahlreichen kleineren Arbeitseinsätzen standen nun  wieder Großeinsätze am Programm. Nachdem in den Wintermonaten der abgetragene Terrassendachstuhl saniert wurde, galt es, diesen wieder aufzustellen.

Weiters wurde von 16 teilweise in weiß gekleideten Sportlern und Funktionären der gesamte Erweiterungsbau ausgemalen. Im Juni 2002 - nach 10 Monatiger Bauzeit - war somit der Erweiterungsbau (Gymnastiksaal inkl. Garderoben und WC Anlage) bereits benutzbar. Soweit das Geld noch reichte, wurde 2002 noch der Außenputz hergestellt und die notwendigsten Einrichtungsgegenstände angeschafft.

GymSaal

Neuaufbau Gymnastiksaal

Demontage Dachstuhl (2001)

Im 3. Bauabschnitt 2003 galt es nun die bestehende Gebäudehülle zu sanieren. Die restlichen Fenster wurden ausgetauscht und das Dach erneuert. Der letzte noch offene Fassadenabschnitt sportplatzseitig wurde fertig gestellt. Schließlich wird im Sommer 2003 noch der Innenbereich des Turnsaales saniert und eine neue Prallwand errichtet.

Nach Fertigstellung einiger Restarbeiten wird 2004 das Bauvorhaben abgeschlossen.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei all den fleißigen Helfern für die tatkräftige Mithilfe, den ausführenden Firmen für die gute Zusammenarbeit und Zuverlässigkeit und vor allem den öffentlichen Geldgebern der Stadt Linz, dem Land OÖ und ASKÖ OÖ, ohne denen dieses Projekt nicht realisierbar gewesen wäre, recht herzlich bedanken. Es war sicher eine sehr gute Investition und ermöglicht unseren Stadtteilbewohnern, sehr preisgünstig in einem professionellen Umfeld Sport auszuüben.

Großen Anteil am Gelingen des Bauvorhabens hatte Bauleiter Walter Hartl, der mit großem persönlichen Einsatz und hohem Fachwissen die termingerechte Fertigstellung und die Einhaltung der budgetierten Kosten sicherstellte.

Rohbau 2001/2002

ein kleiner Teil unserer Helfer

Für die Zukunft wünschen wir unserem Verein, dass er ein beliebter Treffpunkt von sportbegeisterten Menschen aller Altersgruppen bleibt und das Zusammenleben weiterhin in einer harmonischen, familiären Atmosphäre erfolgt.