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Bauchronik Sportheimerweiterung 2001 - 2003
Die zur Verfügung stehende Turnsaalkapazität (1 vereinseigener Saal und einzelne Stunden in 6 verschiedenen Schulturnsälen) reichte in den letzten Jahren aufgrund des intensiven Wohnbaues und der hohen Sportbegeisterung in unserem Stadtteil bei weitem nicht mehr aus. In einigen Sportstunden war der Andrang so groß (teilweise bis zu 100 Personen je Stunde), dass wir bereits Reservierungsmarken vergeben mussten. Im Zusammenhang mit der notwendigen Fassaden- und Dachsanierung wurde schließlich die Idee geboren, aufzustocken. 1998 wurde eine Machbarkeitsstudie und eine Kostenschätzung erstellt und um Subventionen bei Stadt und Land angesucht. Nach mehreren Begehungen und Besprechungen hat uns schließlich die für den Sport zuständige Stadträtin, Frau Dr. Christiane Dolezal, zugesagt, das Projekt finanziell zu unterstützen. Auch von Landesseite erfolgte unmittelbar darauf die Unterstützungszusage.
Nach einer kurzen intensiven Planungsphase begannen im Herbst 2001 mit 3 großen Arbeitseinsätzen die Bauarbeiten. Nachdem der Dachboden entrümpelt war, galt es die vorhandene Wärmedämmung auf den weiterhin bestehend bleibenden Turnsaaldachboden zu übersiedeln. Anschließend wurde das Dach über dem Garderobentrakt und dem Büffet entfernt und der Dachstuhl abgebrochen. 30 fleißige Helfer erbrachten in dieser intensiven Phase bereits unentgeltliche Arbeitsleistungen im Ausmaß von ca. 500 Arbeitsstunden. Innerhalb von nur 3 Monaten wurde von der Firma Roithner der Rohbau errichtet, von der Firma Weixelbaumer der Dachstuhl montiert und schließlich von der Firma Lindlbauer und Schuler die Dachdeckung hergestellt. Der erste Abschnitt war geschafft, der Winter konnte kommen.
An den ersten wärmeren Tagen im Jänner 2002 fanden die nächsten Arbeitseinsätze statt. Die gesamten Stemmarbeiten sowie die komplette Elektroinstallation wurden wieder mit ehrenamtlichen Helfern durchgeführt.
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